Donau Radwanderweg

Donau Radwanderweg

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Mit dem Fahrrad die Donau von der Quelle bis zur Mündung entlangfahren,
das habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen.
Am 16. Mai starte ich in Donaueschingen.
Ab hier hat der Fluß den Namen Donau und ihre Zuflüssse (Breg und Brigach) gehen in ihr auf.
Als erstes geht es ca. 1.000 km bis nach Wien,
die restlichen 1.800 km kommen dann in einer 2. Runde dran.

Zusammenfassung

ReisetagebuchPosted by GObi Tue, May 26, 2015 15:43:59
Ich habe jetzt noch die Daten meines Garmin Oregon ausgewertet und zusammengefasst.
Der Garmin kommt auf eine Gesamtstrecke von 950km
(12km Differenz zu meinen Fahrrad Computer)

Durchschnittsgeschwingigkeit: 17,2 km/h
(Durch einen Batteriewechsel beim Fahrradcomputer habe ich da keinen Vergleichswert)

Anstieg: 4047 m
Abstieg: 4467 m
(Bei diesen Werten bin ich mir nicht sicher ob da nicht auch ein paar Messwertfehler mit dabei sind.)
Den kompletten Track Track als .gpx oder .kml (Google Earth) schicke ich auf Anfrage gerne per email. (Mein Provider erlaubt keine Datenfiles im Blog)


Hier noch die Tagesetappen:

16.5. 60km Friedingen
17.5. 101km Munderkingen
18.5. 87km Günzburg
19.5. 108km Neuburg
20.5. 75km Kehlheim (Regen)
21.5. 90km Straubing
22.5. 116km Obenzell
23.5. 69km Ottensheim (Regen)
24.5. 140km Aggsbach
25.5. 116km Wien/Aspern



Das letzte Stück geht auch noch …

ReisetagebuchPosted by GObi Tue, May 26, 2015 10:01:36
Von der Wachau bis Wien ist es ja nur noch ein kurzes Stück - hat man so den Eindruck.
Aber von Aggsbach bis Aspern sind es dann doch noch 116 km.

Die Wachau ist schön, besonders wenn das Wetter so ist wie heute.
Noch ein Rest vom Morgennebel, aber die Sonne scheint schon durch.

In Dürnstein haben das jede Menge Bus- und Schiffs-Touristen auch so gesehen.
Warum der Radweg durch die gleiche enge Gasse geht durch die auch die Touristen getrieben werden verstehe ich dabei aber nicht so ganz.



Ansonsten war aber auch die letzte Etappe friedlich und ruhig. Rund um die Ortschaften waren viele Spaziergänger und Radfahrer unterwegs und so ab Tulln gab es eine Unmenge von Rennradfahrern.

Kurz am österreichischen Museum für friedliche Nutzung der Atomkraft vorbei ...

Auf die Frage wo kommt der Holler für den vielen Hollersaft her, gibt es hier eine Antwort.
Na von den Hollerplantagen eben.

Bei der Korneuburgfähre war es mit dem schönen Wetter schon längst wieder vorbei.
Das Einlaufbauwerk der Neuen Donau in grauer Ferne.

Na und die Donauinsel an Feiertagen muss ich ja wohl nicht extra beschreiben.
Der turbulente Abschluss einer Reise für Einsiedler!



Hier noch das Anfangs- und das Abschlussfoto der Reise.

Reisezeit: 9½ Tage
Gesamtdistanz: 962 km

Detaillierte Statistikdaten inclusive Reisetrack kommen nach.

Ich glaub ich krieg Schwimmhäute …

ReisetagebuchPosted by GObi Sun, May 24, 2015 22:14:17

Ich hab mich heute früh nicht sonderlich beeilt weil der Regenlaut Wetterbericht ja erst Mittags aufhört.
Als ich meinen Drahtesel gesattelt hatte (Im Hinterhof von Schwarzen Adler war ein Schild Bitte satteln Sie Ihr Fahrrad hier) war es trocken, ¼ Stunde später gab es leichten Regen, dann stärkeren Regen, dann leichteren Regen, dann eine Zeitlang keinen Reigen, dann leichten Regen und starken Regen…
Am Abend - ein Stück hinter Melk - hat das Ganze mit leichtem Regen aufgehört.

Mein Feuchtigkeitsmanagement war heute deutlich besser als gestern und so habe ich
140 km statt wie gestern nur 70 km gemacht. (Eigentlich ging es nur darum, dass ich morgen bis Wien kommen will – aber bitte nicht weitersagen!)

Heute habe ich erstmals ein Zimmer ohne Fernseher und mit WC am Gang (ein indisches Zimmer sozusagen) Dusche und Waschbecken sind dagegen im Zimmer. Sachen gibt’s …

Jetzt noch ein paar Bilder und Kommentare dann ist Schluss für heute.

Statrt ohne Regen (trocken war die Strasse aber nicht - wie auch bei 100% Luftfeuchtigkeit).

Linz von der Uhrfahr Seite aus.

Die Fluss-Charterschiffe sehen alle gleich aus.
Vorne das Restaurant, dann Platz für das Logo in ganz Gross und dann die Kabinen in 2 Etagen. Die Wirtschafträume darunter haben gerade mal das Fenster über der Wasserlinie.

So sehen die Donauradwegschilder in OÖ aus.

Bei modernen Fahrzeugen kommt das dominante Geräusch von den Reifen.
Bei nasser Fahrbahn ist dieses Geräusch noch viel lauter.
Auf dieser Strasse darf nicht nur 100 gefahren werden, es wird auch!

Hier in Ybbs-Persenbeug wird das überschüssige Wasser unten durchgelassen.
Damit befördert man das Geschiebe (Schotter) aus dem Stauraum.
Das ist ein älteres Passagierschiff. Von einem eleganten Bug kann man da wohl nicht sprechen.

Melk im Regen

Manchmal muß man wieder umdrehen.
Um 6 Uhr Abends kann das ganz schön nerven.

Nach dem Staudamm ist vor dem Staudamm

ReisetagebuchPosted by GObi Sat, May 23, 2015 19:43:46

Samstag, 23. Mai

Der Wetterbericht heute früh war schon nicht berauschend aber von Passau bis Linz war von Regenschauern die Rede. Am Vormittag war das auch so…
Alle Staumauern an denen ich vorbeigekommen bin, sind auf Überlauf bei allen Segmenten gestellt.
Die meisten Staumauern/Krafterke an denen ich vorbeigekommen bin, sind zumindest für Fußgänger und Radfahrer als Brücke begehbar.
Alle an denen ich heute in OÖ vorbeigekommen bin halten das nicht so.
Betriebsgelände - Betreten verboten.

Fahrradfähre vor den Donauschlingen.

Die Donauschlingen scheinen einer der wenigen ungestauten Abschnitte der Donau zu sein.

Das schlechte Wetter gibt dieser Landschaft einen besonderen Reiz.

Mit dem Pfingstwochenende sind die Radfahrer deutlich mehr geworden.
Zum Teil Reisegruppen auf Leihrädern. Alle das gleiche Fahrrad, die gleichen Satteltaschen und so einem Anhänger auf dem Gepäckträger (wie sonst auf den Koffern)
Auf der Fahrradfähre waren dann 2 Damen die bis zum Neusiedlersee wollen.
Auf der Autofähre in Ottensheim waren dann mehr als ein Dutzend nasse Radfahrer.


Die Regenschauer sind inzwischen zum Schnürlregen (wie man in Salzburg zu ergiebigem Dauerregen sagt) geworden und langsam kriecht die Nässe überall hin.
Ich beschließe also die Tagesetappe hier vorzeitig zu beenden. 2 Väter mit Söhnen (von der Fähre) haben das auch so gemacht, Ich hab sie an der Rezeption des Gasthauses wiedergetroffen.


Inzwischen sehe ich den Thiem im Endspiel, habe meine nassen Sachen in Zimmer und Bad verteilt und überlege wo ich – vor dem „Schaas“ heute Abend ein Bier trinken gehe. (Es ist die Pizzeria gegenüber geworden)



Eine letzte Nacht in Bayern

ReisetagebuchPosted by GObi Fri, May 22, 2015 19:12:54

Ja! - Heute früh: Sonnenschein
Ihr dürft mich in Zukunft Donauradweg-geprüfter Wetterprophet nennen.
Na ja, Glück muss man halt haben.
Das Wetter hat dann auch den ganzen Tag gehalten und
jede Mange Radfahrer aus der Versenkung geholt.

Die Landschaft war heute eher Ereignislos.
Die Dämme sind hier ziemlich hoch und oft nicht zum befahren gedacht.


In Passau ist jedenfalls schon Saison.
Jede Menge Busse und jede Menge Schiffe finden sich hier.
Die beiden Bilder zeigen die Donau vor dem Zusammenfluss.

Das ist ein Blick den Inn hinauf. Wasserstand: HochUnd das ist die Einmündung der Ilz.

Ich bin noch ein Stück am linken Donauufer weitergefahren bis nach Obernzell.
Das ist der letzte bayrische Ort an der Donau.
(Ein Stück weiter flussabwärts ist die Donau dann nicht mehr Grenzfluss)

Es bleiben also noch ca. 300 km bis Wien,
das sollte sich mit 3 Tagesetappen ausgehen.



Morgen wieder Sonnenschein?

ReisetagebuchPosted by GObi Thu, May 21, 2015 20:42:58
Vorvorgestern war Sonnenschein
Vorgestern war es bewölkt
Gestern hat es geregnet
Heute war es bewölkt
MORGEN MUSS WIEDER SONNENSCHEIN SEIN !!!

Richtig geregnet hat es heute nicht. Vormittags war es immer so kurz vor einem Regen, am Nachmittag hat es dann immer wieder ein wenig getröpfelt. Nie genug um richtig nass zu werden, aber immer genug um ein wenig feut zu bleiben.

Passend zum Wetter war ich wieder fast allein unterwegs, in Summe sind mir heute 7 Tourenradler, 1e Langlauf auf Rollen Läuferin und 2 Joggerinnen begegnet.
Dafür waren aber alle Gastätten am Weg (das sind jetzt einige mehr) geschlossen.

In Regensburg hätte es schon offene Lokale gegeben, aber da wollte ich nicht!
Es war da noch zu früh und das Fahrrad mit Gepäck vor einem Lokal stehen lassen?
Ich gehöre schon eher zu den sorglosen Zeitgenossen, aber so sorglos bin ich dann auch wieder nicht.

Jetzt habe ich mein Zimmer in Straubing bezogen und habe mich "Ausgehfein" gemacht. Warum ich jetzt trotzdem ein wenig am Blog schreibe verrät Euch das nachfolgende Bild.

Daß in Regensburg die Regen in die Donau mündet habe ich nicht gewusst.
Aber der Main-Donau Kanal mündet hier auch und der sorgt für lebhafte Schifffahrt (Die Rhein-Main-Donau Verbindung ist der wichtigste europäische WasserTransportWeg)
Das links ist die Donau, rechts ist der Kanal.


Und ab hier wird die Schifffahrt christlich. Soll heißen GEREGELT.
Funkkanal.

Begrenzung der Schiffahrtsstrasse
Verkehrszeichen bis zum Abwinken.



Und alle paar Kilometer eine Schleuse.
Die Donau ist hier in Deutschland ein gut bewirtschafteter Fluss.

Die Walhalla hat sich Ludwig der I. gewünscht für alle rühmlich ausgezeichneten Teutschen.
Solche Ruhmes- Gedenk- und Befreiungs-Hallen gibt es entlang der Donau viele.
Die letzte bei Kehlheim - die Befreiungshalle hat auch der Ludwig I. bauen lassen.

Den Dreck von gestern bin auch noch nicht losgeworden. Die Quartiere hier bieten zwar einiges für Radgäste, aber Fahrrad reinigen gehört nicht dazu. Und Tankstellen mit Hochdruckreinigern gibt es auch einer Radroute natürlich auch nicht.
Morgen muß ich eine Lösung finden - die Kette knirscht schon ein wenig.

Und wenns genug geregnet hat ...

ReisetagebuchPosted by GObi Wed, May 20, 2015 22:34:14
Heute früh habe ich mir Zeit gelassen mit dem Wegfahren.

Das hat aber nichts genutzt - es hat den ganzen Tag durchgeregnet. Mal etwas mehr, mal etwas weniger, aber immer zuviel.
Nach einer Stunde habe ich mich in den Restaurantbereich eines Supermarktes verzogen und ein wenig gevöllert. Das war aber auch die einzige Gelegenheit wo einzukehren, die Dörfer hier sind alle nur mehr Schlafdörfer.

Das Zentrum von Ingolstadt habe ich zwar umrundet, aber auf eine Stadtbesichtigung hatte ich keine Lust.

Diese Donaubrücke in Ingolstadt hat einen zu heiß gebackenen Radweg.

Ein Stück wollte ich noch weiterfahren und dann Schluss machen bei dem Sch...wetter. Aber wie das so ist gab es nur noch die oben beschriebenen Schlafdörfer bis Weltenburg.

Viel los ist auch heute nicht. Unterwegs habe ich nur einmal 2 andere Radler gesehen.
Und passend dazu sind auch die Labstellen nicht in Betrieb.


Ja und wenn der bayrische Amtsschimmel wiehert dann sieht das so aus:
Ich bin jedenfalls weitergefahren, weil es die Donau sicher amüsiert
auch bei diesem Wetter einen Radler zu sehen.


Daß ich hier in Niederbayern sieht man auch an den vielen Hopfengärten.
Spargel gibt es hier auch, eine paar Wochen später als bei uns halt.


Hier in Weltenburg (natürlich wieder ein Benediktinerkloster) habe ich dann noch das vorletzte Schiff nach Kehlheim genommen.

Der "Donaudurchbruch" ist wirklich beeindruckend.
Leider war mein Dampfer aber voll mit 2 Pensionisten-Reisebussen. Und die waren laut, wussten alles besser und waren schwer gestresst weil das Schiff um 5 Minuten später abgelegt hat. (Bei der kurzen Restlebensdauer ist das ja auch ein Problem, oder?)



Zum Abendessen bin ich in eine "Weisse Brauerei" gegangen die sich dann als Ausschank der Schneider Weissbierbrauerei herausgestellt hat.
Also für alle (auch) Unwissenden: Die Schneider-Weisse wird in Kehlheim gebraut.

Falls es morgen auch noch regnet werde ich einen Ruhetag und noch ein Abendessen bei den Schneiders einlegen.



Nichts los hier ...

ReisetagebuchPosted by GObi Tue, May 19, 2015 20:44:14
Für Zahlenmenschen, die Statistik des heutigen Tages:

Start: Günzburg
Ziel: Neuburg (nahe Ingolstadt)

Distanz: 108 km
Fahrzeit: 07:30
Schnitt: 14,4 km/h
Steigung: 563 m
Abstieg: 686 m

Die Donau ist hier schon mit Schiffen befahrbar. Man erkennt das an den Kilometerschildern alle 200m und an den Schleusen bei den Staumauern. Die Donau ist hier fast durchgehend aufgestaut und so gibt es eine Menge Staumauern, Kraftwerke und Schleusen.



Schiffe habe ich aber noch keine gesehen, ausser ein paar grindigen Segelbooten an Bojen in breiten Staubereichen. Das wird sich aber spätestens ab Kehlheim ändern, da kommt der Rhein-Main-Donau-Kanal an.



Heute Mittag, als mir die ersten Fluß-Kilometer Schilder aufgefallen siind habe ich meine Tourkilometer mit den Flußkilometern verglichen und war schwer überrascht:
Flußkilometer: 310 km (2845-2535 bei Dillingen)

Was meint Ihr?
Sind die gefahrenen Kilometer mehr oder weniger?
(Der Umweg durch das Blautal macht 10 km aus)
Die Auflösung gibt es dann morgen oder übermorgen.

Vielen Radfahrern bin ich heute nicht begegnet. Es gibt zwar hin und wieder Radfahrer Wirtshäuser und Radfahrer Würstelbuden, aber die meisten sind zu. Vor einer groß angekündigten Kneipe fand ich dann ein Schild: Mo, Di, Mi Ruhetag
Die Jahreszeit und der schlechte Wetterbericht spielen da sicher eine Rolle, ich hätte mir aber trotzdem mehr erwartet. Mehr Radfahrer und mehr Infrastruktur.





Der Blautopf

ReisetagebuchPosted by GObi Tue, May 19, 2015 08:35:48
Montag, 18.05.2015

Laut meinem Radwegführer sind es von Donaueschingen bis Ulm 192,2 Km.
Das war mir einfach zu wenig! Also habe ich alternative Route über das Blautal (43,5 km statt 32,5) genommen und damit die Strecke auf 203,2 km verlängert!
Nun aber im Ernst, ich wollte die Blau, den Blautopf und Blaubeuern sehen.
Warum die Blau so heißt wie sie heißt könnt Ihr auf dem Foto erkennen.
Der Blautopf das ist die Quelle der Blau, da sprudelt eine Menge Wasser aus einer 20 Meter tiefen Quelle.
Und weil an der Quelle ein Benediktinerkloster steht heißt der Ort wohl Blaubeuern.



Ulm ist eine recht ordentliche Stadt. Wie in vielen Deutschen Städten stehen im Zentrum eine Menge neuere Häuser, der Dom hat den 2. Weltkrieg jedenfalls überlebt.
Am Donauufer gibt einen Rad/Wanderweg und flußabwärts vom Zentrum ausgedehnte Parkanlagen.



Die nächsten 30 km bis Günzburg gingen zuerst die Landstrasse entlang und dann auf endlos geraden Schotterstrassen durch einen Forst. Schön, aber unspektakulär.




Strahlender Sonnenschein und 25 - 27 °C haben die die heute Fahrt und das abschließende Bier am Hauptplatz von Günzburg so richtig schön gemacht.


Von den langen Kilometern

ReisetagebuchPosted by GObi Mon, May 18, 2015 17:38:20
Sonntag, 17. Mai 2015

Von der Zeit sagt man ja wenn es richtig schön ist dann vergeht sie im Flug.
Bei den Kilometern sehe ich das auch so - in einer schönen Landschaft macht das Radfahren mehr Spaß und schon geht's leichter.
Am Anfang war das heute auch so, meine Wirtin vom Adler in Fridingen und mein Reiseführer sagen ja auch, daß die Strecke von Fridingen nach Beuron zu den schönsten an der deutschen Donau gehört. Blöd ist nur daß der Weg da zwischen den Kalkfelsen ständig rauf und runter geht und damit war ich von meinem 20er Schnitt (den habe ich mir am "grünen Tisch" mal vorgenomen) weit weg.


Hochwasser scheint hier ein häufiges Thema zu sein. Es gibt zumindest einige Infotafeln dazu. Nach den massiven Regenfällen am Freitag scheint der Donaupegel noch am Steigen zu sein.



Was ich mir für heute auch vorgenommen hatte waren 100 km. Und so hatte ich beim Frühstück mein nächstes Quartier in Munderkingen gebucht. Es waren dann auch recht genau 100 km, aber die letzten Kilometer waren nur mehr eine Qual ...
Also morgen gehe ich es dann etwas ruhiger an.



Auf los geht's los!

ReisetagebuchPosted by GObi Sat, May 16, 2015 22:46:00
Lisbeth hat mich mit dem Auto nach Donaueschingen gebracht - von Zürich aus ist das etwas mehr als eine Stunde. Für ein Beweisfoto hat sie auch gesorgt.

Wo beginnt sie denn nun, die Donau?

Das mit dem Ursprung der Donau ist so eine Sache. Die Donauquelle findet sich im Schloßparkt in Donaueschingen, da die Renovierung noch nicht abgeschlossen und die Quelle damit nicht zu besichtigen ist, muß ich mich da auf die Plakate verlassen.
Das folgende Bild zeigt wie das Wasser der Donauquelle in die Brigach fließt. Ein Stück weiter Flussabwärts fliessen dann die Brigungach und die grössere Brig zusammen und ab hier hat das Gewässer den Namen Donau (Es gibt eineschlägige Diskussionen zu diesen Ungereimtheiten)



Der Radweg ist hier sehr gut beschildert.
Für Porfis wie mich aber nicht gut genug, bei der ersten Möglichkeit bin ich gleich mal falsch abgebogen. Es gibt hier auch noch andere Radwege und so sollte man aufpassen welchem Radwerg man folgt. Ich hab das jetzt gelernt (hoffe ich)
So sehen die Schilder vom Donauradweg hier aus:






So 25 km weiter, kurz nach Immerdingen versickert die Donau im Kalkboden. Ungefähr die Hälfte des Jahres versickert sie ganz, wenn richtig viel Wasser runterkommt versichert nur ein Teil des Wassers ..... Ja, richtig! Nach den massiven Regenfällen gestern und vielleicht auch der der jahreszeit wegen ist heute eine Menge Wasser übrig geblieben.

Das Wasser das hier versickert tritt als Teil der Ach-Quelle weiter nördlich wieder aus.
Die Ach mündet in den Bodensee und damit endet ein Teil der Donau im Rhein.
Das mit der grossen europäischen Wasserscheide könnte schon ein wenig eindeutiger sein, oder?

Nach ca. 50 km Flussstrecke ( 60 km gefahren) bin ich in Friedingen in einem guten Qhartier gelandet